Grrrr riesen Text geschrieben und wech isser... naja dann halt nochmal...
@ yahimba: "abiotische Faktoren" sind alles "nicht-lebendige", das die Schnecken beeinflusst bzw. beeinflussen könnte. Im Gegensatz zu den "biotischen Faktoren", die beispielsweise Konkurrenz/ Freßfeinde wären.
Ich stelle mir gerade die fiesen Versuchsreihen vor..
Trotzdem noch ein paar Ideen was man neben Temperatur und Salzgehalt (wie willst du messen?) noch alles untersuchen könnte:
- pH-Wert
- Belastungen des Wassers durch Nitrat/ Nitrit, (Schwer-)Metalle, im Aquarium z.B. Kupfer, Chlor...
- GH und KH (wichtig für den Häuschenaufbau und in Grenzbereichen sicher auch für Überleben/ Fortpflanzung)
- Licht (Stärke/ Dauer... keine Ahnung in wiefern das für die Schnecken relevant ist aber wäre doch auch mal ganz interessant und gibts meines Wissens nach noch nicht so viel dazu)
Eben so alles an Wasserchemie, was den "normalen" Aquariander, der seinen Schützlingen möglichst optimale Bedingungen bieten will auch interessiert...
Je nachdem in welchem Rahmen deine Facharbeit stattfindet (Schule? Studium?) und über welche Untersuchungsmethoden du verfügst könnte man das Ganze natürlich noch etwas "komplizierter" gestalten und beispielsweise Spurenelemente mit einbeziehen.
Zu beachten für dich wäre noch ein Phänomen was ich mal "Anpassungsfähigkeit durch Geburt" nennen würde. Beispiel: eine in weichem Wasser geborene Schnecke ist darauf wesentlich toleranter/ zeigt deutlich weniger Gehäuseschäden als eine im harten geborene und dann ins weiche umgesetzte.
Müsste man sich also überlegen wie man hier standardisiert...
So hoffe jetzt ist mir alles wieder eingefallen und es hilft ein bissel... sonst fragen!
Viel Erfolg!
(und vielleicht magst dann deine Ergebnisse hier auch mal vorstellen?)