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Mittwoch, 22. Februar 2012, 16:32

Facharbeit Posthornschnecke Abiotische Faktoren

Hallo Leute!

Ich würde gerne von euch wissen, auf welche abiotischen Faktoren Wasserschnecken/Posthornschnecken besonders stark reagieren. Ich habe bereits den abiotischen Faktor Salzgehalt-Wasser für meine Facharbeit festgelegt. Ich tendiere als zweiten Faktor die Wassertemperatur zu wählen, weiß jedoch nicht, ob sich starke Veränderungen beim Verhalten der Tiere zeigen.Was meint ihr?

Mein Facharbeitsthema lautet: Eine Untersuchung des Einflusses abiotischer Faktoren auf Wasserschnecken u.a. am Beispiel des Salzgehaltes unter Berücksichtigung der Populationsdichte.;)

mfg
jojonet

yahimba

Babyschneck

Beiträge: 136

Wohnort: Baden

Beruf: Schüler

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Donnerstag, 23. Februar 2012, 10:08

Hi
Ich hab zwar keine Ahnung was zB. abiotische Faktoren sind, aber die Temperatur hat durchaus einen großen Einfluss auf Verhalten und vor allem auch vermehrung von PHS.Meine Beobachtungen sind, dass sie ab 20°C aktiv werden und ab 25°C ,bei genügend Futter, vermehren sie sich ohne Ende.
Ich kann dir jetzt keine so hochwissenschaftlichen erkenntnisse liefern, aber ich hoffe es hilft dir trotzdem.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten :D
MfG Yahimba

3

Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:19

Grrrr riesen Text geschrieben und wech isser... naja dann halt nochmal...

@ yahimba: "abiotische Faktoren" sind alles "nicht-lebendige", das die Schnecken beeinflusst bzw. beeinflussen könnte. Im Gegensatz zu den "biotischen Faktoren", die beispielsweise Konkurrenz/ Freßfeinde wären.

Ich stelle mir gerade die fiesen Versuchsreihen vor..

Trotzdem noch ein paar Ideen was man neben Temperatur und Salzgehalt (wie willst du messen?) noch alles untersuchen könnte:
- pH-Wert
- Belastungen des Wassers durch Nitrat/ Nitrit, (Schwer-)Metalle, im Aquarium z.B. Kupfer, Chlor...
- GH und KH (wichtig für den Häuschenaufbau und in Grenzbereichen sicher auch für Überleben/ Fortpflanzung)
- Licht (Stärke/ Dauer... keine Ahnung in wiefern das für die Schnecken relevant ist aber wäre doch auch mal ganz interessant und gibts meines Wissens nach noch nicht so viel dazu)

Eben so alles an Wasserchemie, was den "normalen" Aquariander, der seinen Schützlingen möglichst optimale Bedingungen bieten will auch interessiert...

Je nachdem in welchem Rahmen deine Facharbeit stattfindet (Schule? Studium?) und über welche Untersuchungsmethoden du verfügst könnte man das Ganze natürlich noch etwas "komplizierter" gestalten und beispielsweise Spurenelemente mit einbeziehen.

Zu beachten für dich wäre noch ein Phänomen was ich mal "Anpassungsfähigkeit durch Geburt" nennen würde. Beispiel: eine in weichem Wasser geborene Schnecke ist darauf wesentlich toleranter/ zeigt deutlich weniger Gehäuseschäden als eine im harten geborene und dann ins weiche umgesetzte.
Müsste man sich also überlegen wie man hier standardisiert...

So hoffe jetzt ist mir alles wieder eingefallen und es hilft ein bissel... sonst fragen!

Viel Erfolg!
(und vielleicht magst dann deine Ergebnisse hier auch mal vorstellen?)



4

Donnerstag, 23. Februar 2012, 19:21

Hi,

um was für Posthornschnecken geht es denn eigentlich? Europäische oder amerikanische?